Eine Brustvergrößerung kann Frauen mit kleinen oder erschlaffenden Brüsten zu einer schönen und natürlich wirkenden Brustform verhelfen.

Das Einlegen von Silikonimplantaten gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen und ist heutzutage ein Routineeingriff. Dennoch sollten jeder Brustvergrößerung eine ausführliche Untersuchung und individuelle Beratung vorausgehen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Die Bestimmung der optimalen Höhe, Festigkeit und Größe der einzusetzenden Implantate hängt von der Anatomie der Brüste und des Brustkorbs ab. Die meisten Vergrößerungen werden nach der sogenannten Dual-Plane-Methode vorgenommen, nach der die Implantate unter dem großen Brustmuskel positioniert werden. Auf diese Weise wird das Risiko einer Verkapselung (Kapselfibrose) reduziert, die Implantate liegen gut geschützt und sind kaum tastbar.

FAQ — Brustvergrößerung

Jeder Brustvergrößerung gehen eine detaillierte Untersuchung, die schriftliche Aufklärung sowie eine ausführliche Fotodokumentation voraus. Der Eingriff findet unter Vollnarkose in einer Klinik statt und dauert circa 60 Minuten.

Die erste Untersuchung, nach der Sie die Klinik in der Regel verlassen können, findet am Tag nach dem Eingriff statt. Am zweiten Tag folgt eine Untersuchung in den Räumen der Praxis Peyman Bamdad. Nach einer Woche werden Ihnen die Fäden entfernt. Am 14. Tag findet eine weitere Kontrolluntersuchung statt, gefolgt von einer letzten Untersuchung sechs Wochen nach dem Eingriff.

Die Drainagen werden am ersten oder zweiten Tag nach der Operation, die Fäden nach einer Wochen entfernt.

Die Schmerzen nach einer Brustvergrößerung rühren vor allem von der Dehnung der Muskulatur durch die eingesetzten Implantate her. Sie lassen sich durch die Einnahme von Medikamenten sehr gut behandelt und klingen in der Regel nach drei bis fünf Tagen ab.

Je nach angewandter Operationsmethode kann die Narbe einer Brustvergrößerung entlang der Brustumschlagsfalte, um die Brustwarze herum oder in der Achselhöhle verlaufen. Die Wahl einer Operationsmethode hängt unter anderem ab von der Größe und Form des verwendeten Implantats, der Anatomie der Brust und der Größe des Brustwarzenvorhofs und kann daher nur individuell nach einer genauen Voruntersuchung getroffen werden.

Wir verwenden ausschließlich Silikonimplantate der weltweit führenden Hersteller mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Brustimplantate.

Man unterscheidet zwischen tropfenförmigen, auch anatomisch genannten, und runden Implantaten, die es in jeweils verschiedensten Höhen, Festigkeiten, Durchmessern und Volumen gibt. Zusätzlich gibt es Unterschiede in der Beschaffenheit der Oberfläche der Implantate, glatt oder texturiert. Wir verwenden ausschließlich Implantate mit texturierter Oberfläche. Welches Implantat das für Sie richtige ist, kann erst nach einer ausführlichen Beratung und einer genauen Untersuchung festgestellt werden.

Die meisten Brustvergrößerungen erfolgen nach der sogenannten Dual-Plane-Methode. Hierbei wird das Implantat unter dem großen Brustmuskel positioniert, so dass der obere Teil des Implantats von der Muskulatur, der untere von der Brustdrüse abgedeckt wird. Auf diese Weise wird das Risiko einer Verkapselung (Kapselfibrose) reduziert. Das Implantat liegt gut geschützt und die Ränder des Implantats sind nicht tastbar. Andere Positionierungen, zum Beispiel unterhalb der Brustdrüse, können im Einzelfall jedoch sinnvoll sein.

Moderne Silikonimplantate haben eine deutlich längere Lebensdauer als Implantate früherer Generationen und müssen nicht nach zehn Jahren ausgetauscht werden. Der natürliche Alterungsprozess kann jedoch eine Veränderung der Brustform verursachen, der auf Wunsch durch eine Bruststraffung und den Wechsel des Implantats entgegengetreten wird.

Das Stillen nach einer Brustvergrößerung ist möglich. Einzig bei einer Operation mit Schnittführung um die Brustwarze herum, kann durch eine Verletzung der Milchgänge das Risiko eines Verlustes der Stillfunktion erhöht werden.

Nach einer Brustvergrößerung ist für sechs Wochen das Tragen eines Spezial-BHs und in Einzelfällen eines sogenannten Stuttgarter Gürtels unerlässlich, da BH und gegebenenfalls Gürtel ein Verrutschen der eingesetzten Implantate verhindern. In den ersten zwei Wochen sollten außerdem die Arme nicht über Höhe der Schultern angehoben werden. Eine körperliche Schonung ist angeraten. Es wird empfohlen, für die Dauer von mindestens sechs Wochen auf Sonne, Sauna und Sport zu verzichten.

Eine Brustvergrößerung, die von einem erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie vorgenommen wird, ist eine in der Regel komplikationsarme Operation. Dennoch kann es wie bei jeder Operation zu Schwellungen, Blutergüssen, Wundheilungsstörungen und Infektionen kommen. Ein spezifisches Risiko bei einer Brustvergrößerung sind Asymmetrien durch Kapselbildung, die in fünf bis vierzehn Prozent aller Fälle auftreten und eine Korrekturoperation erforderlich machen. Wir empfehlen daher, von vornherein eine Folgekostenversicherung abzuschließen.